In der Zähringerstadt
Start mit einer Führung in der Zähringerstadt Fribourg: Geschichten über bekannte Grössen wie Jean Tinguely oder Jo Siffert aber auch weniger glorifizierte Freiburger wie Beda Hefti, Schweizer Pionier von Sportbauten wie «Les Bains de la Motta» 1924 in Fribourg.
Von der Rue des Alpes gibt’s eine prächtige Aussicht auf die mittelalterliche Stadt und keinen Zweifel, dass die Altstadt mit den 14 erhaltenen Türmen einen Besuch wert ist. Die Bedeutung von Kirche und Klöstern ist augenfällig. Nicht fehlen darf einen Blick in die Kathedrale Saint-Nicolas. Unser Stadtführer Othmar Zumsteg hätte noch viel zu erzählen gewusst, jedoch ist die Zeit um und der Bus nach Marly kurvt bereits ein. Weitere Infos

Interessanter Ausblick
Grangeneuve
Nach dem Mittagessen geht’s ab Richtung Grangeneuve via Zisterzienserabtei Hauterive. Die Abteikirche ist in Renovation, jedoch kann der Kreuzgang mit Innenhof besichtigt werden. Das Kloster ist Grundstein des heutigen Instituts Grangeneuve. Die Ländereien rund ums Kloster inklusive Rebberg im Lavaux hat die liberale Freiburger Regierung nach dem Sonderbundskrieg kurzerhand verstaatlicht. Dies ermöglichte die Errichtung einer Landwirtschaftsschule. Heute leben jedoch wieder 15 Mönche im Kloster. Doch die Geschichte in Freiburg begann bereits, bevor die Römer hier waren. Unterwegs besichtigen wir zwei Tumuli, welche vor rund 2500 Jahren von keltischen Völkern aufgeschüttet wurden. Bei den Agronomen kamen jedoch Zweifel auf, ob die Grabhügel nicht einfach Steinhaufen aus landwirtschaftlicher Tätigkeit sind 😊.

Kreuzgang mit Innenhof
La Haut Cuisine
Da wir ein Agronomietrüppli sind geht’s weiter nach Grangeneuve. Es gibt hier nicht nur Landwirtschaft zu sehen. Am Abend kochen wir uns unter kundiger Anleitung der Hauswirtschaftsberaterin Judith Fasel ein feines, vielfältiges Sechsgang-Menu. Das bedeutet Teamarbeit und selbst Hand anlegen. Dazu degustieren wir Weiss - und Rotwein der Vignobles de l’État de Fribourg: Die edlen Tropfen aus dem Vully, wie auch von der Domaine des Faverges oberhalb von Saint-Saphorin finden guten Anklang. Highlight ist neben Chasselas-, Merlaü- und Syrah-Weine der Vully-Star, die Rebsorte «Freiburger».

Ein bisschen Spass muss sein...
