Anreise in den Tessin

Der ungeplante Zwischenstopp im Gotthardtunnel verschaffte uns eine Trinkpause in Cadenazzo, wo Adu sein bestes Italienisch auspackte.

Tuto bene :-)

Mit einer Stunde Verspätung treffen wir in Gerra (Gambarongo) Daniel Lis und Angela Steiner von Visio-Permacultura.

Daniel stellt uns seinen Waldgarten vor, den er am Aufbauen ist. Er legte den Waldgarten an der HAFL an und hat auch einen Waldgarten in Bern, bei sich zu Hause. Im Tessin hat man traditionell die Reben meist mit Feldahorn verheiratet. Wenn man den Feldahorn regelmässig schneidet profitiert die Rebe nicht nur vom Feldahorn als Stütze sondern auch von den Nährstoffen und Wachstums- Schüben über die Wurzelexudate. Daniel versucht es mit Nussbäumen.

Sehr interessant...

Im Waldgarten durften wir mit lokalem Bier, Brot und Käse unseren Hunger stillen.

Seine mehrjährigen Kartoffeln regen zu Diskussionen an und uns erstaunte, wie gesund sie sind. In dem Gebiet ist alles voll mit invasiven Neophyten. Bekämpfen ist so gut wie unmöglich. Daniel schneidet sie regelmässig und profitiert von der Biomasse die sie ihm schenken. Wir profitieren von der invasiven Kermesbeere, indem wir die Blätter die noch jung sind mitnehmen und am Abend zu Spinat verkochen.

Was für ein Wetter!

Nach einer kurzen Abkühlung im See setzen wir unsere Reise mit Schiff und Bus fort, um in Arcegno im Campo Pestalozzi unser Haus zu beziehen.

Bei Regen wird fleissig für das Abendessen die Aepfel, auch von Daniel Lis, und vieles mehr gerüstet und gekocht. Der Lagerleiter verwöhnt uns noch mit Cherrry Tomaten und Catalogna aus seinem Garten. Adu ist mit dem Auto des Lagerleiters auf der Suche nach seinem verlorenen Handy. Das er später auch finden wird.

Wir kochen gemeinsam

Nach gefühlten 2 Stunden sind die Aelplermakronen und der Reis mit Spinat und Bohnen fertig. Zum Dessert gibt es noch Rumtopf mit Glace.

Bericht von Rolf.